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Was gegen Mundgeruch hilft




Gründliches Zähneputzen ist gut, das zusätzliche Reinigen der Zunge noch besser: Denn dort setzen sich gern Bakterien fest, die zu Mundgeruch führen können. Foto: Caroline Seidel - (c)dpa-infocom GmbH

Berlin (dpa/tmn) - Wer sich gerade einen Döner gegönnt oder Scampi mit reichlich Knoblauch-Dip gekostet hat, riecht schon mal aus dem Mund. Manche Menschen tun das aber auch, ohne dass sie etwas Geruchsintensives gegessen haben. Meist steckt nichts Schlimmes dahinter. Und es gibt Abhilfe gegen Mundgeruch.


Was das ist?


Meist sind Bakterien der Auslöser. Sie tummeln sich im hinteren Bereich der Zunge und verstoffwechseln Bestandteile dessen, was man so isst. Dabei entstehen flüchtige Schwefelverbindungen, erklärt Prof. Sebastian Paris vom Institut für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Berliner Charité. Und jeder, der schon mal Schwefel gerochen hat, weiß: nicht schön. Andererseits auch nicht schlimm. Nur eben unangenehm.


Was also tun?


Erstmal ab zum Zahnarzt. Denn die zweithäufigste Ursache für Mundgeruch sind Entzündungen des Zahnbetts. Bleiben die unbemerkt, wird es richtig unangenehm. Unbehandelt fallen irgendwann die Zähne aus. Hat der Zahnarzt Entzündungen - oder andere Erkrankungen - ausgeschlossen, wird er empfehlen, die Zunge jeden Tag zu reinigen. Dafür nimmt man einen Zungenschaber. Eine spezielle Paste ist nicht nötig. «Hilft das nicht ausreichend, gibt es auch spezielle Mundspüllösungen, die helfen», sagt Paris.



Autor: Caroline Seidel